Version 1.0
Blender 3.0+
GPL-3.0
Blender setzt im Auslieferungszustand voraus, dass am Numpad gearbeitet wird - Ansichten umschalten, Frame Selected, Local View. Auf einem Laptop fehlt dieser Block. Laptop Mode aktiviert die eingebaute Numpad-Emulation und legt zusätzlich zwei Shortcuts auf Tasten, die Blender vergessen hat.
Was passiert beim Aktivieren
- Numpad-Emulation an: die normalen Zifferntasten 1-9 schalten Ansichten um
- Komma im 3D-View → Frame Selected (zoomt auf die Auswahl)
- Slash im 3D-View → Local View (isoliert die Auswahl)
- Beim Deaktivieren wird sauber zurückgesetzt - keine Spuren in den Preferences
Hotkeys
| Taste | Funktion |
| Strg + Alt + L | Laptop Mode an/aus |
| 1 - 9 | Ansichten (mit aktiver Emulation) |
| , | Frame Selected (3D View) |
| / | Local View Toggle (3D View) |
Installation
- laptop_mode.py herunterladen
- Blender → Edit → Preferences → Add-ons → Install
- Datei auswählen, Häkchen bei „Laptop Mode" setzen
- Im 3D-View oben rechts erscheint ein Button „Laptop"
Version 1.0
Blender 4.2+
GPL-3.0
Schnittansichten, ohne die Geometrie zu zerschneiden. Ein „Section Cube" definiert ein Volumen - alles, was sich darin befindet, wird transparent oder im X-Ray dargestellt. Die Originalmodelle bleiben unangetastet. Praktisch für Architektur, Maschinenbau und alles, wo man ins Innere schauen will, ohne das Modell kaputtzumachen.
Modi
- Invisible: Geometrie im Cube wird komplett unsichtbar (Alpha 0)
- X-Ray: Geometrie im Cube wird durchscheinend, Stärke regelbar
Funktionsweise
Ein gemeinsamer Shader-NodeGroup prüft pro Fragment die Position relativ zum Cube und mischt zwischen Original-Material und Transparent-Shader. Cube verschieben/skalieren wirkt live - kein erneutes Anwenden nötig.
Installation
- section_cut.py herunterladen, in Blender als Add-on installieren
- Sidebar → „Section Cut" Panel
- „Add Section Cube" - alle Objekte in der aktiven Collection bekommen den Section-Material-Mix angehängt
Version 0.1
Blender 4.2+
GPL-3.0
STEP- und IGES-Dateien direkt in Blender importieren - ohne Umweg über FreeCAD. Für Workflows, die aus CAD-Software kommen (Maschinenbau, Architektur) und in Blender visualisiert oder weiterverarbeitet werden sollen.
Warum nicht über FreeCAD
Der typische Weg ist FreeCAD → OBJ/STL → Blender. Das ist drei Programme, manuelle Tessellierung, verlorene Hierarchien und oft kaputte Normals. CAD Import liest STEP direkt und übergibt dem Blender-Importer Mesh-Daten mit sauberer Topologie und erhaltener Baugruppen-Struktur als Collection-Hierarchie.
Use-Cases
- Architektur: STEP-Bauteile aus CAD → Visualisierung in Blender
- Maschinenbau: Schnittansichten (mit Section Cut kombinieren)
- Produkt-Renderings aus Konstruktionsdaten
Status
Frühe Version (0.1). Tested mit STEP AP203/AP214, IGES rudimentär. Feedback und Bugreports willkommen.
Version 2.0
Blender 5.0+
GPL-3.0
3D-Assistent in der Blender-Sidebar. Kommandos in Natursprache („Mach das Material rauer", „Animier die Kamera einmal um das Objekt"), Claude erzeugt Python-Code und führt ihn im Blender-Kontext aus.
Features
- Szenenkontext: Claude weiß, was in der Szene ist (Objekte, Materialien, Lichter)
- Auto-Fehlerkorrektur: wenn der erzeugte Code fehlschlägt, gibt es einen automatischen Fix-Versuch
- Quick Actions: Beleuchtung, Material, Animation per Knopfdruck
- Undo: jedes Code-Run ist mit Strg+Z rückgängig
- Modell-Wahl: Haiku (schnell, günstig) oder Sonnet (besser für komplexe Aufgaben)
Voraussetzungen
- Blender 5.0 oder neuer
- API-Key von Anthropic (Pay-per-Use, eigener Account)
Sicherheit
Claude generiert Python-Code, der in Blender ausgeführt wird. Das Add-on zeigt den Code vor der Ausführung und Strg+Z setzt jeden Schritt zurück. Trotzdem: nur in Szenen verwenden, die nicht ungesichert sind. Das Add-on führt keinen Shell-Code aus, keine Datei-Operationen außerhalb von Blender, keine Netzwerk-Calls außer zur Claude-API.